Wirtschaftsredakteur fabuliert über „Sparwut“

Die Verwirrung kennt keine Grenzen. Das demonstriert nachdrücklich die Website des Hamburger manager magazins. Dort schreibt ein Matthias Kaufmann, wer immer das sein mag, allen Ernstes von „übertriebener Sparwut“ der Staaten. 

Wie sich diese „Sparwut“ in den letzten zwei Jahrzehnten darstellte, könnte der Hamburger Qualitätsjournalist sich in der Publikation anschauen, die McKinsey vor einigen Monaten herausgegeben hat. Titel: „Debt and delaveraging: The global credit bubble and its economic consequences“.

Dort findet er unter anderem die untenstehende Grafik. Sie zeigt, dass das bisschen Wachstum, das Industrieländer in letzter Zeit realisieren konnten, primär aus zunehmender Verschuldung resultierte. Private und öffentliche Verschuldung wurden dabei zusammengefasst.  

Das ist sinnvoll, weil die Schuldenstruktur je nach Land stark differiert (Spanien hat z.B. relative geringe Staatsschulden, aber Private hängen umso stärker in den Miesen). Die Verschuldung – auch die des Staates – ist in den westlichen Demokratien und in Japan  nicht gegen die (veröffentlichte) Meinung und den Willen der Bevölkerungsmehrheiten zustande gekommen.

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s