Wat nu, weissgarnix?

„Vergesst die Staatsschulden!“ Damit ermunterte weissgarnix vor einem halben Jahr seine Claquere. „Kaiserbubu“ verneigte sich artig: „Bofinger hat das auch schon lange gesagt. Aber Danke, dass Du das hier nochmal exakt erklärst.“

Was hatte Weissgarnix gemacht?  Er hatte einfach die deutschen Staatsschulden dem privaten Auslandsvermögen der Deutschen gegenübergestellt und – oh wunder – einen positiven Saldo gefunden.  Daraus schloss er messerscharf:

„Die deutsche Staatsschuld ist eine der größten Nebensächlichkeiten der Welt. Eher im Gegenteil: Wir sollten dringend zusehen, dass wir von dieser Gläubigerposition wieder runterkommen; und wenn sich die Privaten dazu nicht durchringen können, dann soll das meinetwegen der Staat für sie tun, indem er sich stärker verschuldet, als bislang. Die Welt wird davon keinesfalls untergehen – sie wird allenfalls besser und vor allem finanziell stabiler.“

Na bitte, geht doch.  Der deutsche Staat verschuldet sich jetzt stärker, sogar im Eiltempo. Und, lieber weissgarnix, wir nehmen Dich jetzt einfach mal beim Wort: Nun wird die Welt nach Deiner Theorie besser  „und vor allem finanziell stabiler.“

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